Freitag, 12. April 2019

Rezension: Karolyn Ciseau - Das Blatt des dunklen Herzen (Band 1)


Titel: Das Blatt des dunklen
Herzen
Autor: Karolyn Ciseau
Seiten: 412
Preis: 13,90 €
Verlag: Independently published




Alle fünfzig Jahre schicken die vier mächtigsten Fürstenhäuser ihre männlichen Erstgeborenen in den Kampf um den Thron von Tenebris. Auch Feyes Zwillingsbruder, der Elfenprinz Kjell, sollte im Spiel der vier Farben antreten. Doch er nimmt sich kurz vor Beginn das Leben. Sein letzter Wille ist, dass Feye an seiner Stelle am Spiel teilnimmt. Feye beugt sich seinem Wunsch; ein Schritt, den sie schon bald bereut. Nicht nur weil im Spiel tödliche Wesen lauern und sie gefährliche Prüfungen bestehen muss, sondern auch weil es immer schwieriger wird, ihre wahre Identität zu verschleiern. Als einer ihrer Konkurrenten – der attraktive Dunkelmagier Ares – Feyes Geheimnis aufdeckt, beginnt ein Kampf, in dem nichts ist, wie es scheint. Und in dem Feyes Gefühle auf eine harte Probe gestellt werden.






Zum Buch


Durch einen Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und habe gelsenen, dass eine Rezensentin geschrieben hat, dass Karolyn Ciseau die deutsche Sarah Maas ist. Da ich ein riiiesen Fan von Sarah bin und ihre Bücher liebe, musste ich mir dieses Buch holen. Und ganz ehrlich, die Rezensentin hat nicht übertrieben. Es ist ein wunderschönes und sehr emotionales UND spannendes Buch. 




Cover

Anfangs fand ich das Cover nicht so toll. Doch je weiter in in der Geschichte vorangeschritten bin, hat mir dieses immer mehr gefallen. Denn man merkt, wie sehr es zum inhaltlichen passt.




Protagonisten

Feye ist ein extrem sympathischer und vor allem SEHR realistischer Charakter. Ich fand es wunderschön mit ansehen zu können, wie sehr sie sich im Laufe der Geschichte gewandelt hat. Wo sie anfangs noch eher unsicher war, wurde sie zum Schluss zu einer selbstbewussten und starken Frau.
Kjell, was soll ich bloß zu ihm sagen? Ich wusste von seinem ersten Auftritt im Buch, dass er etwas ganz besonderes ist und, dass ich ihn mögen werde. Er scheint auf den ersten Blick extrem unberechenbar und distanziert. Doch je mehr man genauer auf ihn eingeht, merkt man, dass er eigentlich ein guter Mensch ist.


Schreibstil

Das Fantasybuch ist aus Feyes Sicht erzählt. Wir haben eine grandiose Möglichkeit in ihre Gefühle unterzutauchen. Die Autorin hat es wirklich geschafft, dass man von der ersten Seite bis zur letzten mit fiebert. Außerdem muss ich sagen, dass jeder einzelne Charakter im Buch richtig hervor sticht. Sie wurden alle grandios ausgearbeitet und man kann sich jede einzelne Person bildlich vorstellen.



Fazit

Einfach nur WOW! :)





Highlight


Montag, 8. April 2019

Rezension: Christina Lauren - Weil es Liebe ist


Titel: Weil es Liebe ist
Autor: Christina Lauren
Seiten: 349
Preis: 12,00 €
Verlag: FOREVER


Ein ganz großes DANKE an den Verlag, für das Bereitstellen dieses Exemplars! :)




Holland Bakker ist Mitte Zwanzig und jobbt eher erfolglos als T-Shirtverkäuferin. Ihr Highlight auf dem Weg zur Arbeit: der genauso attraktive wie talentierte Straßenmusiker Calvin, für den Holland täglich einen Umweg von „nur“ drei Blocks macht. Dass sie aber bald eine Wohnung und ihr Leben mit Calvin teilen würde, hatte sich Holland selbst in ihren kühnsten Träumen nicht ausgemalt. Doch
der Grund dafür ist eher unromantisch, zumindest am Anfang …







Zum Buch

Ich bin ganz zufällig bei NetGalley auf dieses Buch gestoßen und fand, dass die Inhaltsangabe sehr interessant klingt. Nun muss ich auch sagen, dass ich groß teils vom Buch überrascht bin.  Es hat mir im Großen und Ganzen wirklich gut gefallen.


Cover

Ein schönes und sehr romantisches Cover, welches perfekt zur Geschichte passt. Vor allem, dass man hier die Skyline von New York sieht, finde ich großartig.



Protagonisten

Holland oder Trolland :) fand ich wirklich sehr sympathisch. Ihre etwas chaotische und tollpatschige Art war wirklich zuckersüß und extrem witzig. Vor allem jedoch wirkte sie, wie jemand der das Herz am rechten Fleck trägt. Die ersten 2/3 vom Buch war sie wirklich eine tolle Protagonistin, doch im letzten Abschnitt hat sie sich um 180° gewendet. Das fand ich ein bisschen unrealistisch und zu sehr gewollt. Dies hätte ich auf jeden Fall realistischer gestaltet.
Calvin war mir ebenfalls sehr sympathisch, aber leider in der ganzen Geschichte ein bisschen zu unscheinbar. Holland hat viel mehr raus gestochen. Außerdem hat sein Verhalten am Ende eher nicht so in das Bild vom Anfang gepasst.



Schreibstil


Das Buch wird aus Hollands Perspektive erzählt und lässt sich sehr flüssig lesen. Die Autorin hat hier einen eher leichten und flotten Stil gewählt, der ein paar wirklich witzige Passagen hat. Leider wird es nach dem ersten 2/3 eher etwas langatmig und ein bisschen unrealistisch. Und mir ist aufgefallen, dass die emotionalen Stellen, mich nicht berührt haben. Es war eher so, dass ich viel mehr den Humor, als das Emotionale gespürt habe.



Fazit

Ein schönes und vor allem witziges Buch, welches ein paar Schwächen aufweist.



Dienstag, 19. März 2019

Rezension: Becca Fitzpatrick - Engel der Nacht



Titel: Engel der Nacht
Autor: Becca Fitzpatrick
Seiten: 416
Preis: 9,99 €
Verlag: GOLDMANN







Als Nora ihm zum ersten Mal begegnet, weiß sie gleich, dass seine tiefschwarzen Augen mehr verbergen als offenbaren: Patch wirkt geheimnisvoll, fast unheimlich auf sie und macht ihr auch etwas Angst. Immer öfter hat sie das Gefühl, verfolgt zu werden. Hat Patch etwas damit zu tun? Irgendetwas scheint mit ihm nicht zu stimmen. Wo kommt er her, warum fühlt sie sich so sehr zu ihm hingezogen – und diese Narbe auf seinem Rücken, was hat sie zu bedeuten?





Zum Buch

Ich bin ein sehr großer Fan von Büchern, in denen Engel eine wichtige Rolle spielen. Deshalb habe ich mir auch dieses Fantaysbuch von Becca Fitzpatrick geholt. Leider hat es nicht so meine Erwartungen erfüllt, wie es mir erhofft habe. Es ist ein eher durchschnittliches Buch. Nichts besonderes, aber auch nicht zu langweilig. 


Cover

Das Cover ist in meinen Augen etwas düster, aber das ist das Buch ebenfalls.  Im Großen und Ganzen gefällt mir das Cover recht gut.


Protagonisten

Nora fand ich richtig sympathisch und mochte ihre einfühlsame Art sehr. Sie war wirklich so ein Charakter den man einfach mögen muss. 
Patch hingegen war mir am Anfang ein bisschen unheimlich und auch zum Schluss hin konnte ich nicht so recht mit ihm warm werden. Er hat einfach etwas an sich, das mich bis zum Schluss irritiert hat. 
Vee war eine kleine Erfrischung und Buch und hat mich ein paar Mal zum Schmunzeln gebracht. Nichtsdestotrotz war sie mir ein wenig zu naiv und zu blauäugig. Das fand ich wiederum ein bisschen zu unrealistisch. 


Schreibstil

Das Buch wird aus Noras Sicht erzählt und ist von der ersten Seiten an eher düster. Wahrscheinlich konnte ich deshalb nicht so viel mit dem Buch anfangen. Ich hatte ständig das Gefühl, als würde jede Sekunde etwas passieren, auch in den "netten" und "witzigen"  Stellen. Das hat mich ein bisschen überfordert. Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass das Buch spannend war. Aber ich würde es eher für diejenigen Empfehlen, die wirklich auf so mysteriöse Bücher stehen.


Fazit

Das Fantasybuch war ganz in Ordnung. Weiterempfehlen würde ich es eher nur an diejenigen die wirklich düstere und mysteriöse Bücher mögen. 




Freitag, 15. März 2019

Rezension: Petra Röder - Flammenherz


Titel: Flammenherz
Autor: Petra Röder
Seiten: 408
Preis: 3,99 €
Verlag: winterwork




Janet reist nach Schottland, um für einen Roman zu recherchieren. Als sie in einem Antiquitätengeschäft eine Schatulle kauft, ahnt sie nicht, dass der Inhalt ihr ganzes Leben verändern wird. Das ist jedoch bei Weitem nicht alles. Plötzlich befindet sie sich im 17. Jahrhundert. Dort lernt sie den jungen Laird Caleb Malloy kennen, der ihr auf seiner Burg Zuflucht bietet. Im Laufe der Zeit kommen sich beide näher. Doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern und Janets Leben gerät mehrfach in Gefahr. Als sie schließlich alles verliert und herausfindet, wer dafür verantwortlich ist, entscheidet sie sich, noch einmal in die Vergangenheit zu reisen ...






Zum Buch

Ich liebe historische Bücher und bin ein riesen Fan von Zeitreiseromanen. Deshalb habe ich mich riesig auf dieses Buch gefreut. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht. Es ist so ganz anders, als erwartet und ist in meinen Augen ein eher "modernes" historisches Buch.

Cover

Das Cover ist ganz in Ordnung. Mir gefällt, dass man hier doch dieses beige genommen hat. Das zeigt uns sofort, dass es sich um ein historisches Buch handelt. Außerdem gefallen mir die Uhren mit den unterschiedlichen Zeiten sehr.


Protagonisten

Janet eine junge Frau, die ins 17. Jahrhundert gereist ist, ist in meinen Augen eine etwas naive Person. Sie verhält sich meiner Meinung nach auch nicht, wie jemand der versehentlich in die Vergangenheit gereist ist. Vielmehr handelt sie so, als wäre alles ein Traum und keine Realität. Manchmal hat sie auch ein Verhalten von einem Kind und nicht von einer erwachsenen Frau. Ich mochte sie als Charakter nicht besonders.
Caleb, ein junger Highlander hat mich ebenfalls nicht überzeugen können. Auch er verhält sich ganz anders, als es ein Mann in seiner Zeit getan hätte. Außerdem finde ich, dass sich die Beziehung zwischen ihm und Janet viel zu schnell entwickelt hat und wieder sehr unrealistisch war. 


Schreibstil

Der Roman lässt sich leicht lesen und ist aus Janets Sicht geschrieben. Hin und wieder gibt es Auszüge aus Calebs Sicht, die ganz okay waren. Leider springt man von einer Szene zur anderen. Dies ist sehr schade, da man nie so richtig tief in das Buch steigen kann, sondern immer nur an der Oberfläche ist. Außerdem glaube ich, dass die Autorin wirklich alles möglich  in das Buch verpacken wollte. Das muss man nicht. Es wäre besser, wenn man weniger macht und dies umso gründlicher. Sieses So-viel-wie-möglich, hat sich hier wirklich absolut nicht ausgezahlt.


Fazit

Ich bin ein riesen Fan der Outlander-Reihe und vielleicht hat mir dieses Buch deshalb nicht so gut gefallen. Da waren leider viel zu viele Dinge die mich gestört habe. 





Dienstag, 12. März 2019

Rezension: Kasie West - Du bist der Liebe nicht egal


Titel: Du bist der Liebe nicht egal
Autor: Kasie West
Seiten: 304
Preis: 13,99 €
Verlag: ya!


Ich möchte mich für die Bereitstellung dieses Exemplars ganz Herzlich beim Verlag bedanken!





Mit anderen Menschen zu sprechen, zählt nicht zu Kates Lieblingsbeschäftigungen. Daher ist sie auch nicht begeistert, dass sie die Podcast-Sendung in ihrer Highschool moderieren soll. Plötzlich sitzt sie hinter dem Mikrofon und gibt anderen Ratschläge. Überraschenderweise ist sie sehr gut darin, anderen bei ihren Problemen zu helfen. Doch als »Mr. Looking for Love« sich in der Show meldet und nach Tipps in Herzensdingen fragt, wird es kompliziert. Denn auf einmal steckt Kate mittendrin im Liebeschaos und merkt, wie schwer es ist, die eigenen Ratschläge zu befolgen und vor allem, auf sein Herz zu hören.




Zum Buch

Da ich seit kurzem der Autorin so richtig verfallen bin, musste dieses Buch sofort mir gehören. Wie die bisherigen Bücher, startet auch dieses langsam und steigert sich von Seite zu Seite. Und auch dieses Mal bin ich wirklich vom Buch begeistert und kann es jeder jungen Frau weiterempfehlen.


Cover

Ein sehr schönes, aber eher sommerliches Cover. Dies trifft auch auf die Geschichte zu. Ich würde es wahrscheinlich eher im Sommer empfehlen, als im Winter. :)


Protagonisten

Kate ist ein eher untypischer Charakter gewesen. Sie hat einige Merkmale, die man nichts so häufig in Büchern trifft. Und genau das hat mich gereizt und hat mir auch besonders gut gefallen. Ich liebe auch ihren Humor und muss sagen, dass die Autorin es jedes Mal schafft, eine ganz besondere Art von Humor den Charakteren zu verleihen.
Alana, Kates beste Freundin, war eine kleine Erfrischung im Buch. Ich fand sie sehr witzig und mochte sie von der ersten Seite an. Am meisten an ihr mochte ich ihre Dating-Tipps. Sie waren wirklich zum totlachen.
Kates Familie war für mich einfach ein kleines Highlight. Auch diesmal hat es die Autorin geschafft, ein sehr harmonisches und liebenswürdiges Familienbild darzustellen. Es war wirklich eine Wohltat für die Seele. 
Um nicht zu spoilern, werde ich diesmal einfach die männlichen Charakter auslassen. :)

Schreibstil

Das Jugendbuch wird aus Kates Sicht erzählt. Die Geschichte beginnt eher langsam uns steigert sich dann immer mehr. Es war keine so große Spannung vorhanden. Doch das Buch ist auch NIE langweilig. Ganz im Gegenteil.


Fazit

Eine richtig schöne Geschichte über Freundschaft, Liebe und jede Menge Missverständnisse. :)





Montag, 18. Februar 2019

Rezension: Kami Garcia - Broken Beautiful Hearts

Broken Beautiful Hearts - Garcia, Kami
Titel: Broken Beautiful Hearts
Autor: Kami Garcia
Seiten: 480
Preis: 14,00 €
Verlag: ya!

Ich möchte ich für die Bereitstellung dieses Exemplars ganz Herzlich beim Verlag bedanken!




Peyton hatte ihren Traumtypen gefunden und die Zusage für ihr Wunschcollege in der Tasche. Danach ist ihre Welt zerbrochen. Niemand glaubt ihr, was in jener Nacht passiert ist. Um all diese Erinnerungen hinter sich zu lassen, zieht Peyton in eine andere Stadt. Sie ist wild entschlossen, nie wieder einen Jungen in ihr Herz. Doch als sie Owen trifft, fällt es ihr immer schwerer, sich an diesen Vorsatz zu halten. Und das, obwohl Owen etwas vor ihr zu verheimlichen scheint …





Zum Buch

Nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe, dachte ich, dass es sich hierbei um ein weiteres New Adult Buch handelt. Als ich dann angefangen habe zu lesen, habe ich schnell herausgefunden, dass es nicht so ist und, dass dieses Buch so ganz anders, als erwartet, ist. 


Cover

Ein schönes und mädchenhaftes Cover. In meinen Augen ein bisschen zu viel Rosa. Es passt nicht so zum Buch. Doch alles in allem schön.
Der Titel gefällt mir besonders gut und passt perfekt zum Buch. :)


Protagonisten

Mit Peyton musste ich am Anfang kämpfen. Sie hat mich ein bisschen aufgeregt, da sie sich ständig über alles und jeden geärgert hat. Das fand ich sehr nervig und brauchte ein bisschen länger um mit ihr warm zu werden. Was mich ebenfalls sehr gestört hat, war, dass niemand der Peyton glaubte. Nach "dieser Sache" fand ich es sehr unrealistisch, dass absolut sich niemand von ihren Freunden auf ihre Seite gestellt hat. Da frage ich mich auch, was für ein Bild sie alle von ihr haben,  wenn sie gleich am Anfang sich nicht auf ihre Seite stellen. 
Owen hingegen mochte ich sehr und fand ihn sehr sympathisch. Ich fand es großartig, dass er immer eingesprungen ist, wenn es brenzlig wurde. Auch, dass er ständig um Peyton gekämpft hat, ist richtig süß.
Die Zwillinge waren sehr süß und vor allem witzig. Manchmal war ihre beschützende Art doch einen ticken zu viel. Aber alles in allem waren sie eine süße Erfrischung im Buch.


Schreibstil

Das Buch wird aus Peytons Sicht erzählt und ist sehr flüssig. Es kommt immer wieder zu spannenden Situationen, in denen man sehr neugierig wird, wie es weitergehen wird.


Fazit

Trotz ein paar Kleinigkeiten, die mich genervt haben, hat mir das Buch im Großen und Ganzen ganz gut gefallen. 




Rezension: Ella Amato - Sorry Not Sorry


Titel: Sorry Not Sorry
Autor: Ella Amato
Seiten: 353
Preis: 3,99 €
Verlag: impress



Als die 17-jährige Tilda von ihrem Vater in die USA zu ihrer Mutter und deren neue Familie geschickt wird, ist sie entsetzt. Zu ihr hat sie genauso wenig ein Verhältnis wie zu Jonathan, dem neuen Mann ihrer Mutter und dessen drei unausstehlichen Kindern. Besonders Tristan, der älteste und dazu auch noch absolut heiße Stiefbruder, geht ihr unter die Haut. Schon ab ihrer ersten Begegnung benimmt er sich einfach unmöglich und treibt Tilda zur Weißglut. Doch je mehr Zeit sie, gezwungenermaßen, miteinander verbringen, desto sicherer ist sich Tilda, dass Tristans Gemeinheiten eigentlich nur eine Fassade sind…



Ein großes DANKE an den Verlag, für das Bereitstellen dieses Exemplars!





Zum Buch

"Sorry Not Sorry", ist mein erstes Buch der Autorin. Mir hat die Inhaltsangabe sehr gefallen und ich war neugierig geworden, wie sich Tilda in ihre "neue" Familie integrieren wird.


Cover

Das Cover finde ich recht schön. Die Farben harmonieren und auch der Stil gefällt mir ganz gut. Das man hier das NOT so groß gemacht hat, finde ich sehr gut. Es passt nämlich perfekt zum Inhalt der  Geschichte.


Protagonisten

Tilda ist ein junges Mädchen, welches in meinen Augen viel zu aggressiv ist. Sie hat dauernd schlechte Laune und ist zu einem normalen Gespräch nicht fähig. Am Anfang fand ich ihre Art nervig. Doch im Laufe der Geschichte habe ich festgestellt, dass sie einfach ein pubertäres Mädchen ist und konnte sie ein bisschen mehr verstehen. Ich bin auch ein kleiner Fan von ihrem Humor. Sie hüpft von einem Fettnäpfchen ins andere, was äußerst humorvoll dargestellt wurde.
Tristan fand ich im Großen und Ganzen ganz ok. Er hat teils auch einen etwas schrägen Humor, der mich am Anfang nicht überzeugen konnte. Doch auch mit ihm bin ich im Laufe der Geschichte warm geworden.
Ich muss sagen, dass die familiäre Situation in dieser Geschichte hätte nicht schlimmer sein können. Irgendwie ist jeder in dieser Familie schräg drauf. Auch Tildas Mutter fand ich leider zu unscheinbar und auch ihr Verhalten hat mich nicht an das Verhalten einer Mutter erinnert. Man hätte sie hier viel mehr ausarbeiten sollen. Auch Jonathan war eine ganz schräge Nummer. Ich hätte mir gewünscht, dass es hier doch ein anderes Ende gegeben hat. Leider konnte ich nicht mit Jonathan mitfühlen und fand ihn bis zum Schluss sehr egoistisch. 


Schreibstil

Das Buch wird aus Tildas Sicht erzählt und lässt sich super flüssig und auch leicht lesen. Das Buch hat jetzt keine besondere Spannung, wird aber auch nicht langweilig. Im Gegenteil, man möchte einfach nur weiter lesen und sehen, wie sich alles entwickeln wird.Ich hätte mir gewünscht, wenn das Ende etwas mehr emotionaler und auch glaubwürdiger gewesen wäre.



Fazit

Ein Jugendbuch, welches ein paar Macken hat. Nichtsdestotrotz ist es ein schöner Zeitvertreib für junge Mädchen.