Sonntag, 3. Juni 2018

Rezension: Rosie Walsh - Ohne ein einziges Wort

Titel: Ohne ein einziges Wort
Autor: Rosie Walsh
Seiten: 528
Buch Preis: 9,99 €
Verlag: Goldmann 

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag für das Bereitstellen dieses Exemplars! 




Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.



Zum Buch

Ich habe die Inhaltsangabe gelesen und dachte mir gleich, dieses Buch möchte ich auf jeden Fall lesen. Da ich ein großer Liebesroman-Fan bin, fand ich, dass dieser Roman perfekt zu mir passen würde. Und ich habe Recht behalten. Es ist ein wunderschöner und emotionaler Roman, der mich umgehauen hat. 

Cover

Jeder der mich kennt, weiß, dass hellblau meine Lieblingsfarbe ist. Daher finde ich dieses Cover umso schöner.  Ich liebe diese kleinen blauen Blüten und auch die Schriftart vom Titel wurde perfekt gewählt. 

Protagonisten

Sarah unsere Hauptprotagonistin ist eine eher zurückgezogene und verschlossene Person. Nichtsdestotrotz fand ich sie extrem sympathisch und liebenswürdig. Ich habe oft mit ihr mit gelitten und habe ihre Emotionen voll und ganz verstehen können. 
Eddie war mir auch sehr sympathisch, konnte sich aber mit Sarah nicht messen. Sie hat sich in diesem Buch in mein Herz geschlichen. 

Schreibstil

Das Buch besteht aus drei Teilen. Diese drei Teile sind sozusagen die Stufen im Buch. 
"Ohne ein einziges Wort" ist aus der Ich-Perspektive erzählt. Hier ist Sarah der Haupterzähler, wobei es auch einen Teil aus Eddies Sicht gibt. 
Ein großer Pluspunkt geht an die Ausschnitte aus der Vergangenheit. Außerdem möchte ich den emotionalen Schreibstil loben. Nicht jeder Autor schafft es in solch einer gefühlvollen Sprache zu erzählen. 


Fazit

Ein großartiges Buch, welches einen emotional sehr berührt. 



Dienstag, 29. Mai 2018

Rezension: C.L. Wilson - Der Winter erwacht (Band 1)

Titel: Der Winter erwacht - Band 1
Autor: C. L. Wilson
Seiten: 384
Ebook: 8,99 €
Verlag: Bastei Lübbe






Die Sommerprinzessin Chamsin kann nicht glauben, was ihr Vater von ihr verlangt: Sie soll Wynter Atrialan heiraten. Den Mann, der ihre geliebte Heimat mit einem grausamen Krieg überzog. Der das Reich durch seine Magie im ewigen Winter erstarren ließ. Und der jetzt als Tribut eine Sommerprinzessin fordert. Niemals! Lieber stirbt sie, als ihn zu heiraten. Sie ahnt nicht, dass ihr Vater sie tatsächlich vor diese Wahl stellen wird.








Zum Buch

Mein erstes Buch der Autorin "Der Winter erwacht" habe ich vor ein paar Tagen entdeckt und dachte mir, dass ich es sofort haben muss. Leider hatte ich zu hohe Erwartungen, die letztendlich nicht erfüllt wurden.


Cover

Ein sehr sehr schönes Cover, welches perfekt zum Inhalt passt.


Protagonisten

Chamsin ist jemand den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich liebe ihre stolze und tapfere Art über alles. Mir hat es sehr leid getan, als ich mitlesen musste, wie schlimm sich ihr Vater ihr gegenüber verhalten hat. Das sollte keiner von uns ertragen müssen.
Wynter habe ich eigentlich mögen können. Doch es gab es einige Situationen in denen er mir nur auf die Nerven gegangen ist. Sein kaltes Verhalten hat seiner Sympathie ebenfalls sehr geschadet. Was mich jedoch am meisten gestört hat, war sein Verhalten Chamsin gegenüber. Er hat sich bei ihr nur Nachts blicken lassen, was mir gegen den Strich gegangen ist. Meiner Meinung nach hatte er sich mehr um sie kümmern sollen.


Schreibstil

Der Schreibstil hat mir leider gar nicht gefallen. Es war mir zu sachlich erzählt und ich habe viele Emotionen vermisst. Zusätzlich war es nicht immer flüssig zu lesen. Es gab immer wieder holprige Stellen, die auch teilweise langatmig waren.


Fazit

Das Buch hat eine tolle Grundidee, die leider nicht perfekt umgesetzt wurde.


Mittwoch, 23. Mai 2018

Zekis Top oder Flop

Meine Lieben,

ich habe bis jetzt andauernd über Bücher meine Tops und Flops veröffentlicht. Jetzt dachte ich mir, ich könnte euch ein paar gute Filme bzw. Serien zeigen.

Mein erster Top zu diesem Thema ist eine Literaturverfilmung, die mich von der ersen Sekunde an überzeugt hat. Es ist die Mini Serie "Tess of the D’Urberville". Die Serie basiert auf dem Buch "Tess von den d’Urbervilles" von dem englischen Schriftsteller Thomas Hardy.





 

England im 19. Jahrhundert. Die siebzehnjährige Tess ist die älteste Tochter des Landarbeiters Durbeyfield, als letzterer von dem Umstand erfährt, mit der noben Liebe zu D’Urberville verwandt zu sein. Tess stattet den D’Urbervilles einen Besuch ab, nimmt einen Posten in deren Haus an und wird vom Sohn des Hauses geschwängert. Solcherart gesellschaftlich beschädigt, arbeitet Tess nach dem Tod ihres Babys als einfache Milchmagd, als sie die Aufmerksamkeit eines weiteren, netterenGentlemans weckt. Doch wie wird dieser auf ihre Vergangenheit reagieren?




TOP: Tolle Besetzung, richtig gut umgesetzte Kostüme und ein großartiger Drehort.
Eine kleine Serie die man perfekt zum Buch vollzogen und ausgeführt hat.

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Hier der Roman

Titel: Tess
Autor: Thomas Hardy
Seiten: 592
Taschenbuch: 9,90 €
Ebook: 7,99 €
Verlag: dtv

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 Thomas Hardy - Kurzbiografie
 
Thomas Hardy wurde 1840 in der Nähe von Dorchester in England geboren, wo er fast ohne Unterbrechung bis zu seinem Tod im Jahre 1928 lebte und arbeitete. Hardys vielseitiges schriftstellerisches Werk umfasst vierzehn große Romane, darunter die berühmten Wessex-Romane. Außerdem ist er der Verfasser unzähliger Gedichte und Kurzgeschichten. Tess von d'Urbervilles gehört zu Hardys Spätwerk und zählt heute zu den großen Klassikern der englischen Literatur.  





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Kennt ihr die Miniserie bzw. kennt ihr das Buch? :)


Freitag, 18. Mai 2018

Rezension: Sarah J. Maas - Throne of Glass - Die Erwählte (Band 1)


Titel: Throne of Glass - Die Erwählte
Band 1
Autor: Sarah J. Maas
Seiten: 512
Ebook: 7,99 €
Verlag: dtv




Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen. Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann. Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt. Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht. Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses – und es ist da, um zu töten.





Zum Buch

"Throne of Glass" ist nicht mein erstes Buch der Autorin. Schon seit längerem hatte ich die Gelegenheit, andere Bücher der Autorin zu lesen. Von daher kann ich sagen, dass ich ein riesen Fan von Sarah bin.
Deshalb bin ich mit großen Erwartungen an das Buch rangegangen. Nun muss ich sagen, dass diese zu 90% erfüllt wurden.



Cover

Das Mädchen auf dem Cover kann ganz leicht, als Celaena durchgehen. Ihre starke Haltung und ihre wilde Art habe ich auch im Buch spüren können.


Protagonisten

Celaena fand ich im Großen und Ganzen großartig. Endlich ist ein Charakter von Anfang an stark und kämpft ohne Widerede für das Leben und die Freiheit. Was mir ebenfalls sehr gefallen hat, waren ihre Gedanken und die Art sich immer Auswege zu suchen. Zu ihrem starken Charakter gehört noch eine spitze Zunge, die ich bezaubern fand. Leider hat sie neben dieser Stärke auch etwas Gebrochenes an sich, was mich sehr berührt hat. Das ist der Grund, weshalb ich sie sehr ins Herz geschlossen habe.
Dorian ist ein Charakter, den ich teils mochte und teils auch nicht. Ich mag seine ehrliche Art und finde, dass er ein viel besserer König wäre, als sein Vater. Was mich stört, ist seine Art mit den Mädchen zu flirten. Es war mir einfach zu viel des Guten.
Chaol widerum mochte ich am Anfang nicht. Er war mir zu kühl und mit seiner harten Art konnte ich nichts anfangen. Dies hat sich jedoch im Laufe der Geschichte geändert. Er ist offener und freundlicher geworden. Außerdem fand ich seine Gespräche mit Celaena sehr amüsant und unterhaltsam.


Schreibstil

Ich hatte erwartet, dass der Schreibstil ähnlich mit dem aus "Das Reich der sieben Höfe"-Reihe wäre.  Doch dies was nicht der Fall. Es ist mir ein wenig zu neutral erzählt worden. Außerdem hatte ich mehr Emotionen erwartet. Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil sehr interessant, mit dem königlichem Stil gewesen.


Fazit

Ein schöner Anfang, mit einer sehr starken Protagonistin.



Dienstag, 15. Mai 2018

Wunschliste


        
          
           
          
           
            
            
        
 

Zekis Top oder Flop




Ein Koffer mit der Aufschrift "Hanna Brady, Waisenkind" fasziniert die jüngsten Besucher des Holocaustmuseums in Tokio. Sie wollen mehr über Hana wissen. Also begibt sich die Museumsleiterin auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie findet Fotos und Zeichnungen von Hana und begegnet schließlich Hanas Bruder. So erfahren die Kinder, wie Hana aussah, was sie gerne spielte, wer ihre Eltern waren - und wie ihr junges Leben ausgelöscht wurde. In der Erinnerung dieser Kinder - und der Leser - wird Hana lebendig bleiben.
 
 
TOP: Da es in einer kindergerechten und eher sachlichen Sprache erzählt wird, können sowohl Erwachsene, als auch Kinder sich mit diesem Buch befassen. 
Dieses Buch berührt einen auch viele Jahre danach und das wichtigste, es lässt einen über diese Zeit nachdenken.